AutoGyro fliegt auf Sitron
Fliegen ist ein außergewöhnliches Lebensgefühl. Das in Hildesheim ansässige Unternehmen AutoGyro hat diesem Traum noch einen ganz besonderen Touch verliehen: Die Tragschrauber MT-03 von AutoGyro verbinden Freiheit und Abenteuerlust – und das zu 10 Prozent der Anschaffungs- und Betriebskosten eines Hubschraubers.
Ob als Hobbyflieger, zur Beobachtung großer Ländereien, in der Landwirtschaft oder zur Luftbildfotografie – die Tragschrauber lassen sich überall einsetzen. Vorzugsweise in Ländern wie Australien, Südafrika oder Neuseeland, wo sie oft für die Überwachung großer Ranches eingesetzt werden. Mit der MT-03 zu fliegen mache süchtig, warnt das Unternehmen. Und an dieser „Sucht“ hat auch Sitron ihren Anteil. AutoGyro setzt nämlich bei der Motor- und Rotordrehzahlüberwachung auf induktive Näherungsschalter von Sitron.
Schnell einbaubar und zuverlässig
Otmar Birkner, Inhaber von AutoGyro, betont, man habe sich für genau diesen Sensor entschieden, weil das Sitron-Produkt durch seine hohe Wasserdichtigkeit und seine geringe Schmutzanfälligkeit überzeuge. Zudem sei der Näherungsschalter sehr schnell und einfach einzubauen. Darüber hinaus arbeite er absolut zuverlässig. Seit 2002 setze man das Sitron-Produkt ein und habe noch nie einen Ausfall verzeichnen müssen. Die korrekte Überwachung der Motor-/Rotordrehzahl sei ein wichtiger Sicherheitsaspekt und dafür liefere der induktive Näherungsschalter in den Tragschraubern präzise und zuverlässig Daten. Ein Tragschrauber könne aufgrund seiner Konstruktion zwar nie abstürzen, doch die Motordrehzahlüberwachung, die mit den Sensoren von Sitron ermittelt werde, gebe Aufschluss, ob die Geschwindigkeit der Rotorblätter zum Vollgasgeben im Startlauf ausreicht. Damit seien die besten Voraussetzungen für einen sicheren Startvorgang gegeben.
In der Tat zeichnen sich die induktiven Näherungsschalter von Sitron durch ganz besondere Merkmale aus. Es sind hochrobuste Ganzmetallgehäuse in Miniaturbauformen, die auch unter extremen Umgebungsbedingungen exakt arbeiten. Sie besitzen große Schaltabstände und Analogausgänge.
Sensoren in vielen Anwendungsbereichen
Induktive Näherungsschalter sind aber nicht nur in der Fliegerei einsetzbar. Die Ganzmetallschalter eignen sich genauso gut für die Lebensmittelindustrie oder für Meerwasseranwendungen. Überall dort wo Drehzahlen oder Bewegungen überwacht werden müssen, leisten sie zuverlässige Arbeit und liefern präzise Informationen. Allen induktiven Geräten ist gemeinsam, dass im Näherungsschalter ein magnetisches Feld erzeugt wird, das an der aktiven Fläche austritt. Wird ein leitfähiger Gegenstand in dieses Feld gebracht, wird es beeinflusst. Die eingebaute Elektronik erkennt dies und wertet die Daten entsprechend aus.
Präzise und hochrobust
Die Schalter arbeiten nach drei unterschiedlichen Funk-tionsprinzipien: Im klassischen Sensor wird durch die Spule eines konventionellen Schwingkreisoszillators ein hochfrequentes Magnetfeld erzeugt. Ein metallischer Gegenstand, der sich in diesem Feld befindet, entzieht ihm Energie. Das wird von der Elektronik erkannt und ausgewertet. Der klassische induktive Näherungsschalter wird eingesetzt bei der Abtastung von metallischen Gegenständen vom Zahnrad bis zu metallischen Lochklappen. Er ist es auch, der bei den Tragschraubern von AutoGyro die Motordrehzahl ermittelt.
Geringer Verschleiß
Die bei AutoGyro eingesetzten Sensoren erzeugen ebenfalls ein hochfrequentes Magnetfeld. Oszillator und Signalauswertung sind jedoch völlig anders konstruiert. Das bietet eine wesentlich verbesserte Stabilität gegen Umwelteinflüsse und vor allem gegen Temperaturen. Bei diesen Näherungsschaltern sind doppelte und dreifache Schaltabstände im Gegensatz zur Standardserie möglich. Sie sind einsetzbar bei größeren Abständen zum Objekt – mit dem Vorteil des geringeren Verschleißes.
