Lichtschranke SIRS20 verkürzt Liegezeit bei Containerschiffen

Ein Schiff aus Fernost läuft am frühen Morgen im Hamburger Container-Terminal ein. Zeit ist Geld – das Schiff muss zügig be- oder entladen werden. Sobald der VanCarrier in die Fahrstraße einfährt, wird er von der Hochleistungs-Reflexionslicht-schranke SIRS20 erkannt.

Gut sichtbar für den Fahrer wird ein Lichtsignal abgesetzt, das an der Brücke in 15 m Höhe installiert ist. Der Fahrer erhält zunächst ein Vorsignal (rote Leuchte), das die Langsamfahrt anzeigt, danach das Signal zum Absetzen des Containers (grüne Leuchte).

Der Spreader der Container Brücke nimmt den ersten Container auf und setzt ihn direkt auf dem Schiff ab. Zug um Zug kann der Fahrer die Container auf das Schiff laden, ohne die Brücke seitlich verfahren zu müssen. Dies verkürzt die Verladedauer und somit die Liegezeit im Hafen.

Reflexionslichtschranke positioniert Container exakt
Den Firmen Kocks Krane aus Bremen und Sitron ist es gelungen, die exakte Positionierung von 20 und 40 Fuß großen Containern zu steuern: mit Hilfe von drei Gruppen zu je fünf Hochleistungs- Reflexionslichtschranken des Typs SIRS20. Dazu befinden sich in einer Höhe von ca. 4,5 bis 5 m Reflexionsfolienstreifen von 22 mm Breite und 1 m Länge an den Beinen des VanCarriers. Bei Einfahrt des VanCarriers in die Fahrstraße erkennen die Lichtschranken die Reflexionsfolie. Nacheinander lösen sie das entsprechende Signal aus: zunächst das Vorsignal (rote Signalleuchten) zur Signalisierung der Langsamfahrt über die beiden äußeren Lichtschranken einer Gruppe und dann das Signal zum Absetzen über die mittlere (grüne) Leuchte. Je nach Einfahrt von links oder rechts erfassen die beiden äußeren Lichtschrankengruppen 20-Fuß-Container im Twin-Betrieb, die mittlere Gruppe registriert 40- oder 20-Fuß-Container im Einzelbetrieb.

Sitron-Lichtschranke behauptet sich

Bevor sich Kocks Krane für die Hochleistungs-Reflexionslichtschranke SIRS20 von Sitron entschied, musste sich diese erst gegenüber Wettbewerbsprodukten behaupten. Mit einer Reichweite von 20 m überwindet sie mühelos eine 18 m breite zweispurige Fahrstraße, wie sie bei der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) im Container-Terminal „Tollerort“ eingesetzt wird. Außerdem zeichnen sich die Lichtschranken durch einfache Montage, problemloses Nachrüsten und eine robuste Ausführung aus. Anstelle einer Kunststoffoptik werden bei diesen Lichtschranken geschliffene Glaslinsen eingesetzt. Die Signalverarbeitung ist besonders störfest, und der Einsatz von Digitaltechnik sorgt für präzises Schaltverhalten. Auch bei rauen Wetterverhältnissen arbeiten die Sitron-Reflexionslichtschranken SIRS20 zuverlässig. Sie trotzen Schnee, Regen und Frost, aber auch hohen Temperaturen in den Sommermonaten sowie der aggressiven Seeluft. Inzwischen werden sie nicht nur bei der HHLA, sondern weltweit erfolgreich eingesetzt.

Containerverkehr wächst überdurchschnittlich
Die HHLA ist ein führendes Unternehmen der Seehafenwirtschaft in Deutschland. Der Seegüterumschlag im Hamburger Hafen erreichte im letzten Jahr einen neuen Rekord. Dieser kann im Wesentlichen auf den stattlich gestiegenen Containerverkehr zurückgeführt werden. Da liegt es nahe, diesen Bereich weiter zu optimieren.

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